


Am Donnerstag den 2. April startete unsere zweitägige Exkursion ganz im Sinne der gesunden Lebensweise ins Naturschutzzentrum nach Dörfel bei Annaberg.
Mit wetterfester Kleidung, vielen Kochrezepten im Kopf und frischen Zutaten im Gepäck, traten wir die Reise an. Bewegung und selbst gesund Kochen sollte angesagt sein. Noch bevor wir das Quartier beziehen konnten, unternahmen wir mit Frau Goldschmidt und Frau Krauspenhaar einen ca. einstündigen Spaziergang durch den Ort. Dies war nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was uns am Nachmittag erwarten sollte.
Zurück im Naturschutzzentrum ging es an die Zubereitung leckerer Nudelgerichte mit selbst kreierten Soßen. Mit viel Freude an der Zubereitung und noch mehr Appetit versammelten wir uns zum Mittagessen. Mit so vollen Mägen, fiel es uns zunächst schwer, die am Nachmittag angesagte Wanderung anzutreten. Doch bei diesem herrlichen Sonnenschein war bald jeder Bewegungsmuffel überzeugt. Drei Stunden ging es Berg auf und Berg ab. Da sind Beine und Füße, die sonst in der Schule nur stille halten, ganz schön gefordert. Dementsprechend war auch der Muskelkater bei so manchem am darauf folgenden Tag. Mit großem Hunger von so viel frischer Luft gingen wir in drei Teams an die Zubereitung unserer Drei-Gänge-Menüs. Beim gemeinsamen Abendessen durfte jeder von jedem probieren. So schlemmten wir nach Herzenslust. Was waren wir am Ende satt. Nach den zugehörigen Aufräumarbeiten ließen wir den Abend gemütlich entweder auf den Zimmern oder draußen ausklingen. Es dauerte nicht lang, da fielen alle müde in ihre Betten.
Am nächsten Morgen 7.00 Uhr war Frühsport angesagt. Auf dem Programm stand Joggen mit Frau Goldschmidt oder Walken mit Frau Krauspenhaar. Völlig verschwitzt wieder angekommen, hatten wir Zeit zum Duschen, bevor es zum gesunden Frühstück ging. Wir ließen uns Obst, Müsli und Naturjoghurt schmecken. Danach war am Vormittag der Besuch einer kleinen Bergkirche angesagt. Nach einer interessanten Führung trennten sich unsere Wege und wir traten die Heimreise an. Wir hätten nicht gedacht, dass Unterricht im Themenbereich 10 für unsere Füße so anstrengend, aber auch so schön sein kann. Gemeinsam hatten wir als Klasse eine schöne Zeit und wir haben den einen oder anderen vielleicht noch besser kennen gelernt.
Text: J. Lasch (Schülerin K06-B), A. Krauspenhaar (Klassenleiterin)
Bilder: C. Nestler (Schüler K06-B)
Bereits zum 3. Mal in Folge bereiteten die Schüler des 3.Ausbildungsjahres der Medizinischen Berufsfachschule für Gesundheits- und Krankenpflege als Abschlussprojekt einen Informationstag für pflegende Angehörige vor.
Am 09. März 2009 war es dann endlich soweit! In verschiedenen Räumen konnten sich die Besucher über Themen wie rückenschonende Lagerung, Körperpflege und das richtige Verhalten in Notfallsituationen wie Apoplex (Schlaganfall), Myokardinfarkt (Herzinfarkt) und Hypoglykämie (Unterzuckerung) informieren. Anschließend bestand die Möglichkeit, in angenehmer Atmosphäre und bei Wellnessmusik, vom anstrengenden Alltag durch eine Handmassage eine Auszeit zu nehmen.
Die Teilnehmer gaben uns ein positives Feedback und konnten sich hilfreiche Tipps und Tricks für ihre tägliche Pflege mitnehmen.
An dieser Stelle möchten wir Frau Steffan (Sozialdienst) und Frau Büchner (Reha-Aktiv) für ihre tatkräftige Unterstützung herzlich danken.
Nadine Nestler
Am 27. Januar 2009 beobachteten die Schüler der Medizinischen Berufsfachschule für Gesundheits- und Krankenpflege am DRK Krankenhaus Chemnitz-Rabenstein ein besonderes Phänomen. Sie erlebten innerhalb von 3 Stunden einen Temperaturumschwung von 20 Grad Celsius. Die Ursache dieser Erscheinung war jedoch nicht meteorologischer Natur sondern der Tatsache geschuldet, dass für 31 Mitreisende die mittlerweile traditionelle Studienreise nach Tunesien begann.
In der Nacht von Montag zu Dienstag fuhren wir mit dem Bus von Chemnitz nach Nürnberg, von wo unser Flug nach Monastir an die Ostküste Tunesiens startete. Im Anflug aus Richtung Deutschland sahen wir schon einige Kilometer vor der Landung das afrikanische Festland in der Sonne unter uns liegen.
Nach der Landung auf dem Flughafen, welcher den Namen des berühmtesten Sohnes des Landes, Habib Burguiba, trägt, ging es mit dem Bus weiter in die Küstenstadt Mahdia. Dort angekommen bezogen wir unser Hotel und hatten erstmalig Gelegenheit, zur Ruhe zu kommen und über das uns Bevorstehende nachzudenken. Wie werden wir empfangen? Was wird uns in den einzelnen Einrichtungen erwarten?
Ich denke zu diesem Zeitpunkt wurde vielen zum ersten Mal bewusst, welche einmalige Gelegenheit diese Reise bedeutet. In den kommenden Tagen sollten unsere kühnsten Erwartungen noch übertroffen werden.
Wir bekamen Einblicke in die Pflege an der Uniklinik in Monastir und einem kleineren Krankenhaus. Wir besuchten das Heim der verlorenen Kinder sowie eine Einrichtung zur Betreuung und Förderung behinderter Menschen. In den Räumlichkeiten des Roten Halbmondes in Monastir wurden wir genauso herzlich und gastfreundlich empfangen wie im Altenheim in Sousse oder in einem Kindergarten in Monastir.
Auch einige touristische Highlights standen auf unserem Reisestundenplan. So besuchten wir das Amphietheater in El djem und die Pilgerstadt Kaiouran mit Ihren zahlreichen imposanten Moscheen. Als Höhepunkt tunesischer Gastfreundschaft empfing uns der Gouverneur von Monastir.
Viele Eindrücke unserer Reise treten erst zu Hause ins Bewusstsein oder wirken noch lange nach. Ich erlaube mir, für alle zu sprechen, wenn ich behaupte, dass uns diese Reise Erfahrungen gebracht hat, die uns persönlich und beruflich ein großes Stück voran bringen.
Die Konfrontation mit einer anderen Kultur hat uns gelehrt, dass wir uns täglich um einen individuellen Umgang mit unseren Patienten bemühen müssen, und dass so aus unserem Beruf eine Berufung werden kann.
Andreas Köhler/ Martin Demmler











