Therapieangebote


Manuelle Therapie

Die Manuelle Therapie ist ein diagnostisches und therapeutisches Verfahren, welches sich mit der Behandlung von reversiblen Funktionsstörungen am Haltungs- und Bewegungsapparat befasst.

Es werden vom Therapeuten spezielle manuelle Techniken angewandt, welche im Rahmen einer Befunderhebung dazu dienen, eine Bewegungsstörung der Wirbelsäule und der Extremitätengelenke zu diagnostizieren und zu behandeln.
Befundgerecht werden dann entsprechende Handgriffe zur Mobilisation von
Bewegungseinschränkungen und zur Schmerzlinderung eingesetzt. 

Techniken der Manuellen Therapie:

  • Gelenkpartner werden durch manuellen Zug (Traktion) von einander entfernt, welches zur Entlastung (Druckminderung) und zur Dehnung der Gelenkkapsel führt.
  • Traktion zur Schmerzlinderung
  • Gleiten von Gelenkflächen zur Verbesserung der Beweglichkeit bzw. des Gelenkspieles
  • Anwendung von Dehn- und Weichteiltechniken, um verkürzte Muskulatur zu verlängern und das gewonnene Gelenkspiel zu erhalten.
  • aktive  Übungen des Patienten zur Kräftigung und Stabilisation
  • Anleitung des Patienten zu Eigenübungen und Eigenmobilisation


Ziel der manuellen Therapie ist es, den normalen Bewegungsspielraum von Gelenken wiederherzustellen, das heißt, reversible Bewegungsstörungen im Bereich der Wirbelsäule und der Extremitätengelenke zu behandeln.
Zur Ausübung und Abrechnung der Manuellen Therapie ist eine spezielle Ausbildung mit abschließender Prüfung erforderlich.

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Krankengymnastik

Krankengymnastik darf von allen staatlich anerkannten Physiotherapeuten durchgeführt werden.

Um krankengymnastisch arbeiten zu können, muss der Therapeut am Patienten einen individuellen Befund (je nach Krankheitsbild) erstellen, damit er anschließend gemeinsam mit dem Patienten das Ziel der Behandlung festlegen kann.

Zahlreiche Maßnahmen wie z. B.

  • Wahrnehmung
  • Schmerzlinderung
  • Strukturbearbeitung
  • Muskelaktivitäten
  • Koordination

geben dem Therapeuten die Möglichkeit, das gemeinsame Ziel zu erreichen. Empfehlungen für eigene kleine Übungen für zu Hause geben dem Patienten die Option, selbstständig gegen die gestörte Funktion zu arbeiten.

 

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Bobath

Das einst von Karel (1906–1991) und Berta (1907–1991) Bobath entwickelte Konzept, basierend auf dem gemeinsamen Interesse an allen Problemen der Cerebralen Parese, beschäftigt sich mit

  • normalen Bewegungsabläufen
  • Abweichungen durch zentralneurologischen Ursachen
  • und deren Therapie

mit dem Ziel den Menschen als ganzes zu sehen und deren Selbstständigkeit zu fördern.

Das Bobath–Konzept ist eine offene Therapie, die an keine Technik gebunden ist. Es gibt uns Therapeuten bei Patienten mit Läsionen im Zentralen Nervensystem einen Ansatz in Befund und Behandlung zur individuellen Problemlösung bei Störung in Tonus, Bewegung und Funktion.

Nach dem Prinzip der Hemmung werden durch gezielt durchgeführte Maßnahmen (z.B. Lagerungen, sensomotorischer Input, Muskelmechanische Behandlung) pathologische Bewegungsmuster vermieden, mit dem Ziel, eine Anpassung des Tonus an die gewünschte Ausgangsstellung und Aktivität zu erreichen.

Im 2. Prinzip der Bahnung sollen physiologische Bewegungsmuster unter Beachtung der Tonusregulation gefördert werden mit dem Ziel, neu erlernte/ wiedererlernte Bewegungssequenzen zielgerichtet, anatomisch und ökonomisch der Umwelt und Alltagssituationen angepasst durchführen zu können.

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PNF

Die Abkürzung PNF steht für: Propriozeptive Neuromuscular Fascilitation und bedeutet vereinfacht die Anbahnung eines Zusammenwirkens von Nerven und Muskulatur.
Mit bewusster Reizwirkung auf bestimmte Rezeptoren der Muskelspindeln und Gelenke (Extero-, Tele- und Propriorezeptoren) bezweckt man eine Faszilitierung (=Bahnung) normaler Bewegungsmuster.

Das therapeutische Konzept wurde in den Jahren 1946 bis 1951 in den USA von dem Neurophysiologen Dr. Kabat und der Physiotherapeutin Margaret Knott entwickelt und basiert auf ganzheitlichen Grundprinzipien.

Zur Anbahnung von Bewegungen werden definierte Muster (patterns) - in Anlehnung an der normalen motorischen Entwicklung - und spezielle Techniken verwendet. Es werden sogenannte Stimuli wie z.B. Druck, Zug, Dehnungsreiz und Widerstand therapeutisch genutzt, um eine erwartete Reaktion der Muskulatur im Sinne einer Kontraktion – oder auch Entspannung zu erreichen. Ziele einer solchen Anwendung sind u.a. die Muskelspannung zu normalisieren, Mobilität, dynamische Stabilität, Ausdauer, Kraft, Geschicklichkeit und Koordination zu fördern und das Stadium der motorischen Kontrolle zu finden und zu schulen.

In Abhängigkeit von individuellen Defiziten, erfasst die Therapie den Menschen ganzheitlich und setzt grundsätzlich bei seinen stärksten Körperabschnitten an, um gezielt eine motorisch normale Funktion zu erarbeiten, Reserven zu mobilisieren bzw. sinnvolle Kompensationsmechanismen zu erlernen.

Die PNF- eigene Philosophie beinhaltet die Absicht, den Menschen/Patienten als totale Einheit zu betrachten, ihm seine Stärken erspüren zu lassen und ihn damit - positiv und motiviert - gezielte Aktivitäten zu „entlocken“.

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FBL

Funktionelle Bewegungslehre nach Klein-Vogelbach

Die FBL ist ein Verfahren der Bewegungsbeobachtung und der Auswertung der Beobachtungsergebnisse zum Nutzen der Therapie. Den Namen erhielt das Behandlungskonzept von Frau Dr. h.c. Susanne Klein-Vogelbach, eine Physiotherapeutin aus Basel in der Schweiz, die die FBL entwickelte.

Die Grundlage dafür ist das normale Bewegungsverhalten des gesunden Menschen. Die Kompliziertheit liegt in der hohen Differenzierung „normaler Bewegung“.
Das therapeutische Ziel ist es, durch didaktische Bewegungsschulung am Patienten sich dem hypothetischen Normwert zu nähern. Das bedeutet, sein funktionelles Problem zu erkennen und zu beheben und somit sein ökonomisches Bewegungsverhalten wiederzuerlangen bzw. diesbezüglich den bestmöglichen Kompromiss zu finden.
Dies ist erst dann erfolgversprechend, wenn der Patient die für ihn notwendig befundenen Veränderungen wahrnimmt. Um die Therapie für den Behandelnden vorstellbar und alltagsrelevant zu gestalten, wird mit Hilfe von realen Distanzpunkten und Bewegungsachsen/ -ebenen gearbeitet und eine „Modellübung“ instruiert.

Zu den speziellen FBL-Techniken gehört die „hubfreie Mobilisation“, die „widerlagernde Mobilisation der Gelenke“ und die „mobilisierende Massage“. Als häufigstes Medium in der FBL–Therapie wird der Pezzi-Ball genutzt.

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Akupunkt-Massage nach Penzel (APM)

Die AKUPUNKT-MASSAGE nach Penzel (APM) ist eine Methode, um Energiedysbalancen des Körpers zu ordnen.

Grundlage der APM ist die chinesische Medizin und ihre Vorstellung, dass wenn Energie frei und gleichmäßig in ihren Bahnen (Meridiane) fließt, man gesund ist und sich wohl fühlt.
Durch den ausgebildeten Therapeuten werden Dysbalancen diagnostiziert und entstandene Störungen mit einem „APM-Stäbchen“ behandeln. Zur Vorsorge, allgemeiner Gesundhaltung, Steigerung der Leistungsfähigkeit und Verbesserung des Allgemeinbefindens ist die Durchführung auch ohne Verordnung möglich.

Indikationsliste:

  • Neurologische und orthopädische Erkrankungen
  • Akute und chronische Erkrankungen des Respirationstraktes (Nase-Hals-Bereich)
  • Erkrankung der Mundhöhle
  • Akute und chronische Atemwegserkrankungen
  • Gastrointestinale Erkrankungen (Erkrankungen der Verdauungsorgane)

 

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Dorntherapie

Die Dorntherapie ist eine sanfte Wirbelsäulen und Gelenktherapie. Mit ihr lassen sich reversible Funktionsstörungen des Rückens und der Gelenke behandeln. Die Therapie eignet sich außerdem für alle Erkrankungen die direkt oder indirekt mit der Wirbelsäule zusammenhängen.
Gute Behandlungserfolge haben wir bei Patienten mit chronischen Schmerzen. Schon 1-2 Behandlungen genügen hierbei um eine deutliche Schmerz- reduzierung zu erreichen.

Im Vergleich zur Chiropraktik hat die Dorn–Methode einige entscheidende Vorteile. Sie korrigiert in Dynamik wobei der Patient aktiv mit arbeitet. Die Behandlung lässt unbegrenzte Korrekturen zu und ist fast ohne Risiko und für jedes Alter geeignet.

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Manuelle Extension der Halswirbelsäule (HWS)

Diese Massage wird in Rückenlage ausgeführt. Sie beinhaltet Zug- und Druckreize auf die HWS in Kombination mit Weichteiltechnik und Bewegung.
Dabei werden Verspannungen gelöst und das Bewegungsausmaß der Halswirbelsäule erweitert.

Beispiele für Indikationen:

  • Verspannungen im Schulter- Nackenbereich
  • Bewegungseinschränkung der HWS und Kopfgelenke
  • Pseudoradikulare Symptomatik
  • Cephalgien
  • Kopfschmerz und Hinterkopfschmerz
  • Spannungskopfschmerz
  • Migräne
  • Tinnitus

 

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Sensomotorische Facilitation nach Janda (Kurzer Fuß)

Die Behandlung beginnt mit Sitz auf dem Hocker, später im Stand und Einbeinstand bis hin zum Laufen und Hüpfen.
Durch das Ansaugen der Zehen an den Fußboden sowie das Verschieben des Vorfußes in Richtung Ferse (kurzer Fuß), kommt es zu einer Kräftigung der Fuß-und Beinmuskulatur, zu einer Schulung der gesamten Wirbelsäulenmuskulatur und einer Verbesserung der Haltung und Optimierung der Körpersymmetrie. Durch Halten dieser Spannung (ca. 10 Sek) und regelmäßigem Üben können Beschwerden gelindert bzw. gebessert werden.

Besonders geeignet ist diese Art der Übungen bei Fußfehlstellungen (Knickfuß, Senkfuß, Spreizfuß), Knieproblemen, Bänderschwächen und Rückenschmerzen.

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Spiegeltherapie

 

Die Spiegeltherapie ist eine neue Behandlungsmethode mit dem Ziel der Schmerzlinderung. Der Schmerz selbst entsteht im Gehirn – und hier setzt die Spiegeltherapie an.

Mittels verschiedener Techniken lernt der Patient, unter Ausnutzung des visuellen Reizes (Blick in den Spiegel), sich mit seinem betroffenen Körperteil (Hand/Fuß) auseinander zu setzen und Bewegungen wieder zu ermöglichen. Durch die Verbesserung des Körperschemas im Gehirn lässt sich der Schmerz positiv beeinflussen.

Die Spiegeltherapie ist besonders geeignet bei Schmerzen nach einem Schlaganfall oder auch nach Amputation (sog. Phantomschmerz).

 

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Babyturnen - Babyfit

… fördert die neurophysiologische Entwicklung ihres Kindes in den ersten Lebensmonaten. Diese spezielle Art der Krankengymnastik basiert auf entwicklungsgerechten Spielangeboten, die Sie als Eltern gleichzeitig mit erlernen und somit auch selbstständig im Alltag umsetzen können.

Nebenbei werden Tipps in Bezug auf das richtige Handling, die richtige Lagerung sowie die richtige Auswahl von Babygeräten gegeben, um Ihr Kind so optimal wie möglich zu unterstützen.

 

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Triggerpunktbehandlung-Myofascientechnik

Myofasziale Triggerpunkte gehören zu den häufigsten Ursachen von akuten und chronischen Schmerzzuständen am Bewegungsapparat. Sie können Folge, aber auch Auslöser nichtmuskulärer Erkrankungen sein.

Kriterien, die für das Auffinden eines Triggerpunktes sprechen sind:

  • ein tastbarer Hartspannstrang der Muskulatur
  • eine ausgeprägte Druckempfindlichkeit innerhalb des betroffenen Muskelfaserbündels
  • ein typischer Übertragungsschmerz in entfernte Körperregionen („referred pain“)
  • eine lokale Zuckungsantwort durch Druck
  • eine eingeschränkte Beweglichkeit
  • partielle Inaktivität/Schwäche der Muskulatur

Alle elektromyographischen und klinischen Aussagen deuten darauf hin, dass beginnend mit einer Muskelüberanstrengung ein myofaszialer Triggerpunkt zum Ort sensibilisierter Nerven, erhöhten Stoffwechsels und verringerter Zirkulation wird.
Die Entstehung eines Triggerpunktes weist auf die Manifestierung einer komplexen Funktionsstörung im Bewegungssystem hin.

Die Heftigkeit eines Triggerpunktes reicht von schmerzloser Bewegungseinschränkung durch einen latenten Triggerpunkt (nur durch stärkeren Druck auszulösen, lokaler Schmerz) bis zu quälenden und behindernden Schmerz durch einen sehr aktiven Triggerpunkt (schon bei leichtem Druck auslösbar, mit Ausstrahlung in typische Areale/Übertragungsschmerz).
Der Übertragungsschmerz ist gewöhnlich dumpf und tief. Trotz der Schmerzhaftigkeit sind myofasziale Triggerpunkte nicht direkt lebensbedrohlich, jedoch kann die Lebensqualität dadurch stark beeinträchtigt sein.
Zum Beispiel können benannte Punkte in der Kopf- und Halsregion für extremen Kopfschmerz verantwortlich sein. Organische Erkrankungsursachen sind natürlich zuvor immer durch ärztliche Diagnostik auszuschließen.

Die Behandlung der Triggerpunkte kann sehr vielfältig geschehen. Es ist möglich sie durch spezielle Injektionen oder auch Akupunkturnadeln zu beseitigen.
In der Physiotherapie erfolgt die Triggerpunktbehandlung oftmals als ein Teil der Manuellen Therapie, dort werden sie z. B. über „Ischämische Kompression“(lokal lang anhaltender Druck bis zur vorübergehenden Blutleere) oder sanftere Muskeltechniken mit Atmungsentspannung, gelöst.

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Craniomandibulare Dysbalance (CMD)

Craniomandibulare Dysbalance ist eine Funktionsstörung rund um das Kiefergelenk.
Die Ursachen für Beschwerden im Kiefergelenk können vielseitig und komplex sein. Die häufigsten Symptome dazu sind:

  • Schmerzen u.a. in Zähnen, Gesichtsmuskeln und Gehörgängen
  • Kiefergelenksgeräusche beim Öffnen und Schließen des Mundes
  • Zähneknirschen
  • Krampfartiges Aufeinanderpressen der Zahnreihen
  • zu weites Öffnen des Mundes (Überbeweglichkeit)
  • eingeschränktes Öffnen des Mundes (Unterbeweglichkeit „Kieferklemme“)
  • Gelenkentzündung (Arthrose)
  • Ohrgeräusche

Die Diagnostik beinhaltet am Anfang eine umfassende Untersuchung des gesamten Kausystems inklusive Kiefergelenk, Muskulatur und Zähne. Kopfgelenke, Halswirbelsäule und der Schulter – Nackenbereich sollten mit untersucht werden. Auch eine Störung im Iliosacralbereich kann in Betracht gezogen werden.

Da die Ursachen sehr umfangreich sein können, sollte auch eine komplexe und fachübergreifende Behandlung erfolgen. Z.B. eine Vorstellung beim Zahnarzt, Kieferorthopäden, Orthopäden und in der Physiotherapie.
Dort wird durch manuelle Techniken eine Entlastung der Gelenke herbeigeführt, die Kaumuskulatur wird durch spezielle krankengymnastische Übungen entspannt oder trainiert und die Muskulatur im Bereich der Halswirbelsäule entlastet.

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Beckenbodentraining nach Benita Cantini

Der Beckenboden ist eine handtellergroße Muskelplatte und eine der wichtigsten Muskelgruppen im ganzen Körper.

Leider wurde seine Bedeutung lange Zeit unterschätzt, dabei kann ein täglich trainierter Beckenboden

  • Blasen- und Gebärmuttersenkung
  • Inkontinenz von Harn und Stuhl
  • Erektionsstörung beim Mann
  • Venenprobleme
  • Darmträgheit
  • Orgasmusschwierigkeiten bei der Frau

vorbeugen.

Der Beckenboden spannt sich netzartig zwischen Schambein, Kreuzbein und Hüftgelenken auf. An allen Bewegungen, wie z.B. Stehen, Sitzen und Gehen sollte er beteiligt sein. Bei den meisten Menschen aber sind diese Muskeln im wahrsten Sinne des Wortes „verkümmert“. Deshalb ist es sehr wichtig, den Beckenboden wieder zu entdecken, wahrzunehmen und verbunden mit einer aufrechten Haltung zu schulen.

Die Übungen sollten in die Bewegungen des Alltags eingebaut werden, bis der Beckenboden automatisch in jeder Situation das Richtige tut. Wichtig für den nachhaltigen Erfolg ist es, dass die Beckenbodenmuskulatur konsequent mit der des Rücken, des Bauches, der Hüften und der Oberschenkel vernetzt wird.

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Medizinische Trainingstherapie (MTT), Krankengymnastik am Gerät (KGG)

Die Medizinische Trainingstherapie und Krankengymnastik am Gerät befasst sich vorwiegend mit dem Aufbau und dem Wiederherstellen von muskulären Defiziten.

Beide Therapiemöglichkeiten sind dabei rein aktive Behandlungsformen mittels (vielfältiger) Geräten. Ihre Anwendung finden MTT und KGG unterstützend als Prophylaxe und Rehabilitation in vielen medizinischen Fachbereichen wie z.B. der Orthopädie, Traumatologie, Rheumatologie, und der Inneren Medizin.

Einer Trainingseinheit muss im Vorfeld eine exakte Funktionsdiagnose durch den Physiotherapeuten vorrausgehen. Auf dieser Basis erstellt der Therapeut einen individuellen Trainingsplan mit festgelegten Übungswiederholungen und Widerständen.

Ziel:

  • Vollständige Schmerzfreiheit
  • Wiederherstellung der bestmöglichen Funktion der Gelenke, Muskulatur sowie am Gelenkaufbau beteiligte Strukturen
  • Erlernen/ Wiedererlernen von Bewegungsmustern des Alltages
  • Vorbeugung von erneuten Verletzungen
  • Gezielter Muskelaufbau

Prinzipien:

  • Gelenktraining Muskeltraining
  • Koordinationstraining
  • Ausdauertraining
  • Prophylaxe und Rehabilitation

 

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Kinesio-Tape

Diese neuartige Behandlungsmethode ist eine Revolution in der Physiotherapie.

Entwickelt von Dr. Kenzo Kase, unterstützt sie den Heilungsprozess verschiedenartigster Krankheitsbilder und führt so zur Schmerzlinderung. Muskeln werden wieder besser durchblutet, der Stoffwechsel wird angeregt und Schlackenstoffe abtransportiert.

Im Gegensatz zu bisherigen Tapemethoden wird hier die Bewegung sanft gefördert ohne einzuschränken. Das hautverträgliche Material bleibt mehrere Tage auf den betroffenen Stellen und wirkt so täglich 24 Stunden lang.

Aufgrund seiner günstigen Eigenschaften ist auch Duschen oder Baden kein Problem.

 

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Craniosacrale Therapie

Die Craniosacrale Therapie ist die sanfte Arbeit mit den Zentralen Nervensystem. Sie bewirkt eine allgemeine Stärkung der Organfunktion, Ausgleich der Gewebespannung und Verbesserung der Mobilität der Gewebestrukturen. Außerdem werden Durchblutung und Lymphfluss gefördert, der Kreislauf wird stabilisiert und die Atmung vertieft.

 

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Osteopathie

Die Osteopathie ist ein ganzheitliches, naturheilkundliches medizinisches Konzept, das alle Gewebe und Strukturen des Körpers in ihrer wechselseitigen Abhängigkeit und ihrem Zusammenwirken versteht.

Sie ist eine manuelle Behandlungsform und gliedert sich in drei wesentliche Teilgebiete auf:

  • strukturelle Osteopathie; die Behandlung ausgehend vom Bewegungsapparat (Wirbelsäule, Gelenke, Muskeln, Sehnen, Bänder)
  • viszerale Osteopathie; die Behandlung ausgehend von Organen und Organsystemen (Magen, Darm, Nieren, Nervengewebe, Gefäße usw.)
  • kraniosakrale Osteopathie; die Behandlung ausgehend vom Wissen um die Bedeutung der Verbindung von Schädel (Kranium) zu Kreuzbein (Sakrum)

 

Funktionsstörungen, die mit Bewegungseinschränkungen einhergehen und in den verschiedenen Geweben des Körpers Mobilität, Gesundheit und Wohlbefinden beeinträchtigen, werden tastend diagnostiziert und behandelt.

Grundlage der Therapie ist ein ganzheitliches Körperverständnis und Menschenbild, verbunden mit genauen Kenntnissen über die individuelle Krankheitsentstehung, der Anatomie und Physiologie sowie eine geschulte Hand.

 

 

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Migränetherapie

Diese Behandlung gliedert sich in drei Abschnitte. Zuerst erhält der Patient eine Wärmeanwendung (z.B. Fango) um die Muskulatur zur erwärmen und die Durchblutung anzuregen. Dann wird der gesamte Rücken mit all seinen Hautzonen gelockert. Anschließend erfolgt eine spezielle Nackenbehandlung mit den dazugehörigen Triggerpunkten. Zuletzt wird der gesamte Kopf, einschließlich dem Gesicht behandelt.

Ziel der Behandlung ist es, die Kopfschmerzen teilweise oder ganz verschwinden zu lassen, oder zumindest die Intervalle der Attacken zu verlängern.

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Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson

Dr. Edmund Jacobson hat dieses physiologische Verfahren erstmals in der medizinischen Fachwelt 1929 vorgestellt. Im selben Jahr erschien sein Buch „Progressive Relaxation“.

Dr. Jacobson fand heraus, dass Entspannung den physiologischen Gegensatz zur Spannung darstellt und dass sich zentralnervöse, mentale Vorgänge als Spannung in der quergestreiften und glatten Muskulatur niederschlagen. Erhöhte Spannung der Muskulatur wirkt negativ auf geistige Vorgänge und umgekehrt, durch reduzierte Muskelspannung wird die Aktivität im Zentralen Nervensystem herabgesetzt und dieses fördert eine entspannte Geistes- und Gemütslage.

Mit der Progressiven Muskelrelaxation wird der Muskeltonus gesenkt. Durch die Muskelspannung und das Spüren der Spannung sowie durch das Loslassen und das darauffolgende Nachspüren wird die Körpersensibilität geschult.

Methodik und Inhalt der progressiven Muskelspannung Progressive Muskelspannung ist: Bewegung und Beobachtung

Bewegung     1. Phase: Herstellen der Spannung
Beobachtung 2. Phase: Halten und Spüren der Spannung
Bewegung     3. Phase: Loslassen
Beobachtung 4. Phase: Nachspüren

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Autogenes Training

Beim Autogenen Training handelt es sich um eine so genannte autohypnotische Entspannungsmethode, die von dem Berliner Nervenarzt J. H. Schultz in der 30ger Jahren entwickelt worden ist. Dieses Verfahren kann sowohl in der Prophylaxe, der Psychohygiene als auch in der Therapie angewendet werden.

Der Begriff „Autogenes Training“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie „selbsterzeugtes Üben“. Dem Wesen nach ist das Autogene Training (AT) eine Art von Selbsthypnose.

Durch gezielte konzentrative Übungen werden ein hypnotischer Ruhezustand und eine Entspannung induziert, die eine psychovegetative Umschaltung des gesamten Organismus ermöglichen.
Im Gegensatz zum Schlaf (passive Umschaltung ohne Stellungnahme) oder der Hypnose (passive Umschaltung, eingeleitet durch einen anderen Menschen) wird beim AT aktiv vorgegangen, das heißt, es werden bewusst alle Voraussetzungen für eine Umschaltung vom Patienten bei sich selbst geschaffen, indem er vor allem dem Vorgang die volle (entspannte) Aufmerksamkeit zuwendet, diesen dadurch beschleunigt und in die gewünschte Richtung lenkt.
Deshalb handelt es sich beim AT um einen autosuggestiven Vorgang bzw. um eine autogenkonzentrative Umschaltung.

Für die Schnelligkeit der Umschaltung ist die Wiederholung maßgebend. Trainieren führt nicht nur zu einer tieferen Entspannung, sondern auch zu einer schnelleren Umschaltung und zu einem sichereren Erreichen der gewünschten Bewusstseinsstufe.

Die beim AT erreichte Umschaltung von Anspannung auf Entspannung macht sich in messbaren Körperreaktionen bemerkbar:

Im autogenen Entspannungszustand steigt die Oberflächentemperatur an, was am deutlichsten an den Extremitäten festzustellen ist, währen die Temperatur im Körperinneren leicht absinkt (im Darm gemessen). Das EEG zeigt eine Hirnstromkurve, wie sie auch unmittelbar vor dem Einschlafen auftritt, im EKG lassen sich mitunter positive Veränderungen der Herzstromkurve nachweisen. Die Atmung wird langsamer und flacher, Grundumsatz, Blutzuckerspiegel und Blutdruck sinken leicht ab. Insgesamt kommt es zu einer Senkung des Vigilanzniveaus (Vigilanz= Bewusstsein) und einem Übergang von der ergotropen in die trophotrope Phase.
Im Hinblick auf die Veränderungen des vegetativen Nervensystems (Parasympatikus) spricht man von einer organismischen Gesamtumschaltung in deren Zusammenhang es zu einer Entspannung der Muskeln und Blutgefäße kommt.

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Klassische Massage

Massage - dieser Begriff stammt vom griechischen Wort „massein“ oder „masseur“(kneten, reiben), vom franz. „masser“, bzw. vom arabischen „mass“ (berühren), Massage ist eine Jahrtausende alte Technik.

Die einfachste Form der Massage, der gezielte Druck auf das Gewebe, lindert den Schmerz. Massage definiert man auch als mechanische Einwirkung auf den Körper zum Zwecke der Krankheitsvorbeugung und Krankheitsbekämpfung.

Die klassische Massage ist die bekannteste und am weitesten verbreitete Massageform. Sie besteht aus verschiedenen Techniken, die nacheinander durchgeführt werden: Streichungen, Walkungen, Knetungen, Friktionen, Reibe-, Klopf- und Schüttelgriffe.
Diese verschiedenen Griffe beeinflussen das Gewebe in unterschiedlichen Tiefen. Massage ist die Behandlung der Haut, der Unterhaut und der Muskulatur durch unterschiedlich starke Berührungsreize. Mithilfe bestimmter Massagetechniken können aber auch erkrankte innere Organe günstig beeinflusst werden.
Einige Sonderformen der Massage sind Reflexzonenmassage, Vibrationsmassage, Bindegewebsmassage, Colonmassage, Akupunktur- und Periostmassage.

Eine Massagebehandlung wird häufig angewendet bei rheumatischen Beschwerden, Kopfschmerzen, sämtliche Erkrankungen des Bewegungsapparates, Myalgien, verhärteter Muskulatur, Bewegungseinschränkungen durch verspannte oder verkürzte Muskulatur, sowie zur allgemeinen Lockerung und zur besseren Durchblutung.

Gegenanzeigen bzw. Vorsichtsmaßnahmen (vorherige Absprache mit dem Arzt) für eine Muskelmassage sind beispielsweise folgende Krankheiten:

  • akute Entzündungen und Infektionskrankheiten
  • Krebserkrankungen
  • Fieberhafte Erkrankungen
  • Gefäßerkrankungen
  • Herz- Kreislauf- Probleme
  • Blutungsneigung
  • Venenentzündungen
  • Akute Bandscheibenvorfälle
  • Nervenentzündungen

 

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Spezialmassagen

In unserer Einrichtung werden folgendende Spezialmassagen angeboten:

Bindegewebsmassage (BGM):
Mit einer BGM werden erhöhte Spannungen im interstiziellen Bindegewebe behandelt, welche durch Erkrankungen der inneren Organe und Organsysteme im zugehörigen Segment zurückzuführen sind.

Segmentmassage (SM):
Sie findet ihren Einsatz, wo jedes pathologische Geschehen reflektorische Auswirkungen in der Körperdecke verursacht und damit den Ablauf der Krankheit beeinflusst.

Fußreflexzonenmassage:
Es werden über die Fußsohle Reflexzonen behandelt, welche die dazugehörigen inneren Organe beeinflussen.

Periostmassage (PM):
Die PM ist eine punktförmig angesetzte Druckmassage an der Knochenfläche. Es wird die Durchblutung und die Zellregeneration an den Geweben des Periosts angeregt und es erfolgt eine reflektorische Beeinflussung von innern Organen, welche mit den behandelten Periostflächen nervlich verbunden sind.

Colonmassage (CM):
Das Ziel der CM ist die Regulierung der Tonusverhältnisse im Bauchraum. Dabei sollen peristaltische Trägheit und Hyperperistaltik normalisiert werden. Anwendung findet sie bei Obstipationen.

 

Reflexzonen sind umschriebene Bereiche

  • der Haut
  • des Bindegewebes
  • der Muskeln
  • der Segmente
  • der Organe
  • der Fußsohle (Fußreflexzonen nach Marquardt),

in die sich Störungen verschiedener Organe projizieren. Die Zonen dienen u.a. der Diagnostik.
Durch spezifische manuelle Techniken können entstandene Verspannungen normalisiert, d. h. dem übrigen Gewebezustand angeglichen werden. Hierdurch werden die entsprechenden funktionellen Störungen beeinflusst und damit entstandene Beschwerden verbessert.

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Manuelle Lymphdrainage (MLD)

Lymphtherapeuten verfolgen mit der manuellen Lymphdrainage oder durch komplexe physikalische Entstauungstherapie (KPE) das Ziel, einen gestörten Lymphabfluss zu verbessern oder wieder herzustellen.

Die KPE beinhaltet neben der manuellen Lymphdrainage die Bandagierung mit Kurzzugbinden/ oder Kompressionsstrumpfversorgung im Anschluss an die Therapieeinheit um eine Reödematisierung des Gewebes zu vermeiden.

Die MLD ist für Patienten eine sehr angenehme Therapie. Flächig vom Therapeuten aufgelegt Hände, die rhythmisch stehend – pumpartig – drehend oder schröpfend arbeiten, bewirken mit fein auf die entsprechende Körperregion abgestimmten Druck auf Grund von Schub und Entspannungsphase den Abtransport von überschüssiger Gewebsflüssigkeit.

Die KPE/ MLD wird bei nachfolgenden aufgelisteten Krankheitsbildern erfolgreich eingesetzt:

  • Lipödem und Kombinationsformen, z.B. Lipo – Lymphödem, etc.
  • Lymphödem primär/ sekundär
  • benigne symmetrische Lipomatrosen (sogenannte Madelung Syndrom) phlebolymphostatische Ödeme
  • posttraumatische und postoperative Ödeme

 

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Zentrifugalmassage nach Siegel

Die Zentrifugalmassage ist eine alternative Methode zur Behandlung von Schulter-Arm-Problematiken. Sie vereint Elemente der Manuellen Therapie, der Klassischen Massagetherapie und passive Elemente der Krankengymnastik miteinander. Ein weiteres Spezifikum ist die Arbeit mit Wasser und Seife als Gleitmittel.

Wirkungen der Zentrifugalmassage

  • Lösung von Verspannungen zwischen Haut, Unterhaut, Muskel und Bindegewebe
  • Abtransport schmerzerzeugender Substanzen
  • Anregung des Stoffwechsels
  • Schmerzhemmung
  • Dehnung verkürzter Weichteilstrukturen
  • Verbesserung der Funktion funktionsgestörter Gelenke
  • Gelenkmobilisation durch Traktion
  • Wirkung auf neurale Strukturen

 

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Fußreflexzonenmassage (FRZM)

Die Methode gehört zu den Naturheilverfahren, bei der der Mensch im Mittelpunkt steht und als ganzes System gesehen wird.

Grundlage ist die Vorstellung, dass ständig zwischen allen Organen Energie zirkuliert, die alle Organe und Gewebe durchdringt. Fußreflexzonenmassage ist eine ganzheitliche Behandlungsmethode bei der die Reflexzonen, die in Wechselwirkung mit allen Organen stehen, an den Füßen gedrückt und massiert werden.

Die FRZM steigert die Durchblutung, regt Atmung und Stoffwechsel an fördert die Giftausscheidung entspannt den ganzen Körper.

Unsere Füße spiegeln den gesamten Organismus wider. 

Indikationen für die FRZM sind:

  • muskuläre Belastungen und Fehlformen
  • cervicale oder lumbale Schmerzen
  • muskuläre Verspannungen
  • Verdauungsbeschwerden (Obstipation)
  • Schlafstörungen
  • Schnupfen
  • Kopfschmerzen aller Art

Nicht zu empfehlen ist die FRZM bei:

  • Infektionserkrankungen
  • Krebserkrankungen
  • Durchblutungsstörungen
  • Arterienverkalkungen
  • akute Venen- und Lymphentzündungen
  • Sudeck
  • Schwangerschaft (1.-3. Monat)
  • Fußpilz

 

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Babymassage

Die traditionelle indische Babymassage

Die Haut ist unser größtes Sinnesorgan. Zärtliche Berührungen fördern die körperliche und geistige Entwicklung jedes Babys ganz entscheidend.

Eine Babymassage ist die liebevollste Art, seinem Kind Entspannung, Nähe und Vertrauen zu schenken und die Eltern–Kind–Beziehung wesentlich zu intensivieren.

Pionier der Babymassage in Europa war Frederick Leboyer, ein französischer Arzt, der die indische Babymassage von seinen Studienreisen mitgebracht hat. In Indien ist die Anwendung der Massage eine jahrhundertealte Tradition, die von der Mutter an die Tochter weitergegeben wird.

In einer zusammenhängenden Kursreihe werden alle Massagegriffe- und Techniken erklärt und gemeinsam am Nachwuchs geübt.
Die Massagebehandlungen lassen sich gezielt für die Steigerung des Wohlbefindens einsetzen und können eine Vielzahl von Beschwerden lindern.

Die einzelnen Körperteile werden in einer bestimmten Reihenfolge mit Mandelöl massiert. Mit Liebe und sanften Händen können so z. B. Schlafstörungen und Verdauungsprobleme gelindert, die motorische und soziale Entwicklung gefördert und die Herz-Kreislauf-Funktionen sowie das Immunsystem gestärkt werden.

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Hot Stone Massage

Steine liegen auf Energiepunkten des Körpers. Sie spenden gerade dort Energie, wo Energien entstehen.

Wärme heilt, entspannt, transferiert, gleicht aus und belebt. Die Massage mit heißen Steinen spendet ein hohes Maß an Harmonie und Wohlgefühl.
Die Blutzirkulation und vitale, innere Körperenergien werden aktiviert. Der Lymphfluss wird angeregt und Verspannungen werden gelöst.

Das Ergebnis ist eine tiefe Entspannung und Ruhe.
Durch die Anregung des Energieflusses entsteht Frische und Klarheit, ein völlig neues Körpergefühl.

Die Hot Stone Massage ist nicht zu empfehlen bei Schwangerschaft, Herzschrittmacher, schweren Herz-Kreislauf-Beschwerten und Hauterkrankungen.

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Hot Chocolate - Wellness Massage

Die Hot Chocolate - Wellness Massage ist eine Wellness-Harmonie Behandlung die die Sinne anregt.

Schokolade steht für Lebensfreude, Genuss und Sinnesfreude. Schokolade lässt den Alltag vergessen und harmonisiert das gestresste Nervenkostüm.
Das Ergebnis ist Entspannung, Wohlbefinden und eine samtweiche Haut.

Hochwertige Kakaobohnen verbunden mit der wertvollen Shea-Butter und  antioxidativen Powerstoffen wirken festigend und schützen vor schädigenden Einflüssen.

Nicht nur im Winter anzuwenden, ebenso auch im Sommer zur Pflege der Haut nach einen intensiven Sonnenurlaub.

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Ayurveda–Wellness-Vital-Massage

Die Ayurvedische Ölmassage ist eine Wellness-Behandlung, die dem Körper und den Sinnen eine lang anhaltende Entspannungs- und Harmoniephase verleiht. Sie soll Wohlbefinden spenden, pflegt das Hautbild und bringt Haut und Seele, Körper und Geist in Gleichgewicht. Sie unterstützt die Vitalkraft und stärkt das Immunsystem.

Die Ayurveda – Ölmassage kann von jedem gesunden Menschen genossen werden.

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Elektrotherapie

Als Elektrotherapie versteht man die medizinische Anwendung des elektrischen Stromes. Er wird zur Behandlung verschiedener gesundheitlicher Störungen eingesetzt.

Einige Stromarten:

  • konstanter Gleichstrom (z.B. Galvanisation, Stangerbad, Zellenbäder)
  • Schmerzströme (z.B. TENS, Ultrareizstrom nach Träbert, Diadynamische Ströme)
  • Schwellströme
  • Mittelfrequenzströme
  • Hochfrequenztherapie (z.B. Ultraschall, Kurzwelle)

Die Wirkungen variieren je nach Stromart:

  • Förderung der Durchblutung
  • Lösung von Verspannungen
  • Schmerzlinderung
  • Stärkung der Muskulatur
  • Stoffwechselanregend
  • Erregbarkeitssteigerung, Erregbarkeitsdämpfung
  • Entzündungshemmend
  • Resorbtionsförderung
  • Förderung der Regeneration

 

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Kryotherapie - Kälteanwendungen

Kälteanwendungen sind unterstützende und vorbereitende Maßnahmen für Behandlungen in der Physiotherapie.

Kälte (Eis) wird eingesetzt in Form von Eispacks, Tauchbäder.

Wirkungsweise von Kälte:

  • Entzündungshemmend
  • Tonuserhöhend (Muskulatur)
  • Schmerzlindernd bei akuten Entzündungen (z.B. bei Gelenkentzündungen oder bei frischen Verletzungen

Ziel der Behandlung:

  • Schmerzsenkung
  • Durchblutung anregen
  • Fehlspannung der Muskulatur und des Bindegewebes positiv beeinflussen

 

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Wärmetherapie - Fango

Die Fangotherapie zählt zweifellos zu den ältesten Behandlungen und hat sich über Jahrhunderte hinweg als bewährt erwiesen.

Fango wird in unsere Abteilung in Form von Packungen verabreicht. Diese Packungen sind Einmalpackungen und werden über spezielle Wärmeträger warm an die betreffenden Schmerzregionen appliziert.

Die häufigsten Anwendungsgebiete sind rheumatische Beschwerden, Muskelverspannungen und chronische Erkrankungen des Bewegungs- und Stützapparates.

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Schröpfen

Beim Schröpfen werden Gläser auf die Haut gebracht. Mittels Unterdruck erreicht man eine Ab- bzw. Ausleitung von Schadstoffen über die Haut. Dieser Unterdruck entsteht, indem man die Luft im Schröpfglas erhitzt und sofort auf die betreffende Körperstelle aufsetzt. Die Durchblutung wird angeregt und Verspannungen in der Muskulatur werden gelöst.
Schröpfen kommt zur Anwendung bei: Migräne Verspannungen Bandscheibenprobleme...
Bei der Schröpfkopfmassage, wird mit Hilfe von Öl der Schröpfkopf über die verspannten Gebiete am Rücken bewegt. Schröpfen ist eine traditionelle Therapie und eine Alternative zur modernen Medizin.

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